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Eigentümer-Gesellschafts-Vertrag


Die Eigentümer der Yacht gründen eine Eigentümergesellschaft durch Abschluss einer verbindlichen Vereinbarung, eines Gesellschaftervertrages. Dieser Gesellschaftsvertrag wird nach den Wünschen der Mitglieder auf Basis unserer Vorschläge mit professioneller Unterstützung einer Rechtsanwaltskanzlei erstellt. Bitte rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail, wenn Sie sich für weitere Details interessieren.



In diesem Vertrag werden u.a. folgende Punkte geregelt:
  1. Die Anzahl und Verteilung der Anteile an der Gesellschaft

    Jeder Eigner kann eine unterschiedliche Anzahl an Anteilen halten, je nach seinen Nutzungswünschen. Man kann sich auch an mehreren Yachten beteiligen, um verschiedenen Segelwünschen gerecht zu werden, zum Beispiel mit der Familie und mit Freunden.

  2. Die Rechte, die mit jedem Anteil verbunden sind

    Das wichtigste Recht ist ein gerechter Anteil an der Nutzung der Yacht. Wir haben hier ein mehrstufiges System entwickelt, das in der Lage ist, die Nutzung so zu gestalten, dass alle Eigner zufrieden und glücklich sind. Ein einfaches First come - first serve - Prinzip kann dies nicht erreichen und wir raten davon dringend ab.

    Als zweites wichtiges Recht besitzt jeder Gesellschaftsanteil bei Abstimmungen eine Stimme. Jedoch sollte es während der gesamten Vertragslaufzeit nur wenige Anlässe für Abstimmungen geben, da alle wichtigen Dinge im Gesellschaftsvertrag geregelt sind.


  3. Kauf der Yacht

    Welche Yacht wird gekauft, mit welcher Ausstattung, welchen Nachrüstungen, welchen Überholungsmaßnahmen etc.

  4. Bezahlung des Kaufpreises

    Regelung über die Einzahlung des anteiligen Kaufpreises auf das Gesellschaftskonto

  5. Zweck der Gesellschaft: Nutzung der Yacht

    Nutzung der Yacht nach bestimmten Regeln. Segelrevier, nutzungsberechtigte Personen, Verteilung der Nutzungszeiten nach bestimmten Regeln, Übergabe der Yacht nach bestimmten Regeln, Rechte und Pflichen während der Nutzung der Yacht, etc.

    a) Das Segelrevier

    Das Segelrevier kann sehr eng bestimmt sein (z. B. Mallorca) oder offener, um mehr Abwechslung zu ermöglichen (z. B. Ägäis).

    Eine abwechslungsreichere Alternative ist, viele One-Way-Törns aneinander zu reihen. Beispielsweise könnte Start in Portugal oder Südspanien sein mit Etappen entlang der spanischen Küste, auf die Belearen, dann über Sardinien, Sizilien und Süditalien nach Korfu und zu den Peleppones. Da in einem Sommer nicht das gesamte Mittelmeer zu ersegeln ist, können die Routen jedes Jahr verändert werden und so jedem Miteigner ermöglichen, die von ihm präferierten Reviere zu besuchen. So lange einige der Miteigner gerne auch einmal längere Strecken segeln oder eine Nachtfahrt einbauen, sollte es auch möglich sein, dass zum Beispiel Familien eher kürzere Distanzen segeln und Buchten bummeln.

    b) Übergabe - Beschädigungen - Reinigung

    Sehr wichtig ist eine genaue Vereinbarung darüber, wer Beschädigungen und Verunreinigungen an der Yacht beseitigt und wer die Kosten der Beschädigungen und Verunreinigungen in welcher Höhe trägt.

    Wir haben hier praktikable Vorschläge entwickelt.


  6. Unterhaltung der Yacht

    Vereinbarungen über den Umfang von Versicherungen, über Reparaturen, Instandsetzungsmaßnahmen, Pflegemaßnahmen, Erneuerung von Ausrüstungen, etc.

  7. Name der Yacht

  8. Eintragung ins Schiffsregister

  9. Lastentragung - Gesellschaftskonto

    Alle festen Kosten für die Anschaffung und den Unterhalt der Yacht werden vom Gesellschaftskonto bezahlt. Die Eigner zahlen einmalig für die Anschaffung und Erstausrüstung der Yacht einen anteiligen Preis für jeden Anteil auf das Gesellschaftskonto ein. Dann zahlen die Eigner jeweils für die Nutzung der Yacht einen festgelegten Nutzungspreis auf das Gesellschaftskonto.

    Am Ende einer Nutzungsperiode wird der Überschuss anteilig an die Gesellschafter überwiesen. So ist gewährleistet, dass ein Eigner, der in einem Jahr einmal keine Zeit hat, seine Yacht anteilig zu nutzen, eine gerechte und attraktive Rendite auf sein eingesetztes Kapital erhält. Bereits während der Nutzungsperiode können auch Abschlagszahlungen auf den voraussichtlichen Überschuss vereinbart werden.

  10. Management der Eigentümergesellschaft und der Yacht - Geschäftsführung

    Die Gesellschafter bestimmen einzelne Miteigner, die Yacht-Connection oder Dritte
    mit der Geschäftsführung der Gesellschaft.

    Die Gesellschafter beauftragen die Yacht-Connection mit der Betreuung der Gesellschaft und der Yacht in einem festzulegenden Umfang und erteilen der Yacht-Connection eine begrenzte Handlungsvollmacht.

    In erster Linie geht es hier darum, die Nutzung der Yacht so zu gestalten, dass alle Eigner gerecht nach der Anzahl ihrer Anteile und ihrer Wünsche die Yacht nutzen können und dass so wenige Stillstandszeiten wie möglich entstehen. Dies erfordert ein großes Engagement bei der Kommunikation mit den Eignern und auch Toleranz und Flexibilität durch die Eigner selbst. Zudem ist zu gewährleisten, dass die Yacht den Eignern stets in gutem Zustand zur Verfügung steht. Details dazu siehe Abschnitt Gesellschafts-Management.

  11. Vertretungsmacht der Geschäftsführung

    Hier werden die Aufgaben und Rechte der Geschäftsführer bestimmt. Die Geschäftsführer haben nur eine gemeinsame Vertretungsmacht.

  12. Vertretungsmacht der Yacht-Connection

    Hier werden grob die Aufgaben und Rechte der Yacht-Connection bestimmt. Details werden in der Vereinbarung zwischen der Eigentümergesellschaft und der Yacht-Connection festgelegt.

    Die ordentliche Erledigung der Aufgaben wird durch die Geschäftsführer kontrolliert, die ordentliche Führung des Gesellschaftskontos durch die Kassenprüfer.

  13. Vertretungsmacht der einzelnen Miteigner

    Hier werden die Rechte und Pflichten der einzelnen Gesellschafter bestimmt, beispielsweise bei Reparatur- oder Erneuerungsbedarf während der Nutzung der Yacht.

  14. Vercharterung der Yacht

    Die
    Gesellschafter können selbst entscheiden, ob und unter welchen Voraussetzungen die Yacht an Dritte verchartert werden kann, um die gemeinschaftlichen Einnahmen zu erhöhen. Als Dritte kommen hier in Frage alle Eigner anderer Eigentümergesellschaften der Yacht-Connection, nur solche, die ihre eigene Yacht auch an andere Eigentümergesellschaften verchartern und Familienmitglieder und Freunde von Eignern, die eine Empfehlung eines Eigners vorweisen können.

  15. Dauer der Gesellschaft

    Aufgrund der sich verändernden Lebenssituationen der
    Gesellschafter sollte hier eine Dauer festgelegt werden, die zwischen 6 und 10 Jahren liegt.

  16. Übertragung von Anteilen

    Die Rechte auf Veräußerung und Übertragung von Anteilen ist hier zu regeln.



Segeln Sie neuen Zielen entgegen - auf Ihrer eigenen Yacht.